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Content Management System (CMS)

In unserem Glossar finden Sie eine Erklärung zum Begriff "Content Management System (CMS)".

Content Management System (CMS) VS-Villingen

 

Das Internet ist mittlerweile zu einem bedeutenden und einflussreichen Informations- Kommunikations-, Bildungs- und Unterhaltungsmedium herangewachsen. Immer mehr Menschen nutzen das weltweite Datennetz zum Arbeiten und zur Freizeitgestaltung.

Mit der steigenden Zahl der Nutzer steigt auch, dem Gesetz des Marktes folgend (Angebot- Nachfrage), die Anzahl der Webseiten, die Informationen und Inhalte anbieten. Das Internet ist längst zu einem enormen Wirtschaftsfaktor geworden.

Um dem User Anreiz zu geben, eine Webseite zu besuchen muss es eine Schnittmenge des Webseiteninhalts (Content) mit den Interessen des Users geben. Um sich gegenüber konkurrierenden Webseiten einen Vorteil zu schaffen ist es notwendig, keine veralteten Inhalte anzubieten, sondern den Webseitencontent regelmäßig zu pflegen, zu aktualisieren und zu verwalten. Bei kleineren Webprojekten, welche nur einige wenige Inhaltsseiten anbieten, lässt sich die Aktualisierung „von Hand“ durchführen. Der Webseitenautor erstellt oder editiert lokal auf seinem Rechner eine Webseite in einem geeigneten Editorprogramm wie z.B. Notepad, Microsoft Frontpage oder Adobe Dreamweaver und lädt die erstellte oder geänderte Datei mittels eines FTP Programms (File Transfer Protocol) wie z.B. FileZilla oder Transmit auf den Server im Internet. Nach dem Upload sind die Änderungen im Internet für den User verfügbar. Sobald ein Webprojekt allerdings eine bestimmte Größe erreicht oder bestimmte Anforderungen wie Userverwaltung, Inhaltspflege ohne Programmierkenntnisse oder auch Mehrsprachigkeit stellt, ist das manuelle Update wohl noch möglich, wird allerdings durch die Masse an zu bearbeitenden Seiten schnell unüberschaubar und fehleranfällig.

Content Management Systeme (kurz: CMS, übersetzt: Inhaltsverwaltungssysteme), sind Systeme zur Verwaltung von Inhalten im Internet. Sie sollen die Pflege der Webseiten erleichtern und auch die Usability z.B. durch Mehrsprachigkeit steigern. Ein CMS ermöglicht es dem Autor, Content und Design der Webseite voneinander zu trennen. So ist es möglich ohne Programmierkenntnisse Inhalte einzupflegen oder zu bearbeiten. Ein CMS ermöglicht es weiterhin mittels Benutzerverwaltung, mehreren Redakteuren verschiedene Rechte zur Bearbeitung verschiedener Bereiche oder Module einzuräumen oder Inhalte zu erstellen. Ein CM-System wird auch als Redaktionssystem bezeichnet und läuft in der Regel serverseitig. Durch die serverseitige Installation ist es möglich mittels Login in den Administrationsbereich (Backend) zu gelangen und von einem beliebigen Rechner mit Internetanschluss und Webbrowser-Programm Inhalte der Webseite zu verwalten. Durch das Templatesystem können der Inhalt und das Layout der Webseite voneinander getrennt werden. Templates (übersetzt: Schablonen) werden einmalig erstellt und können pro Kategorie oder einzelnem Artikel zugeordnet werden. So können u.a. Farbleitsysteme realisiert werden.

Mittlerweile gibt es zahlreiche CMS auf dem Markt. Viele Systeme basieren auf dem Open-Source Gedanken, welcher besagt, dass das jeweilige System kostenlos zur Verfügung steht und mittels einer User-Community von jeder Person weiterentwickelt werden darf, um so dem Projekt Vorschub zu verschaffen und um das System weiter zu verbessern und auszubauen. Open- Source Projekte finanzieren sich durch Spenden aus der Community. Bekannte Open-Source Content Management Systeme sind u.a.:

  • Typo3
  • Joomla
  • TypoLight
  • Wordpress
  • Drupal
  • OpenCms
  • Redaxo

Die oben genannten CMS dienen unterschiedlichen Ansprüchen und Anforderungen. Typo3 und Joomla eignen sich, um große und umfangreiche Webprojekte zu realisieren, sind jedoch nicht intuitiv bedienbar und erfordern aufgrund ihrer Komplexität eine fundierte Einarbeitung. Beide Systeme bieten einen enormen Funktionsumfang, welcher für kleinere Projekte wie die Webseite eines mittelständischen Unternehmens überdimensioniert ist und die Arbeit unnötig erschwert. Für umfangreiche und tagesaktuelle Projekte, mit viel Content und vielen Redakteuren oder Autoren, wie die einer Tages- oder Wochenzeitung hingegen eignen sich diese Systeme eher. Redaxo ist ein Content Management System, welches bewusst schlank gehalten wurde, um die Einarbeitung zu erleichtern und den Grad der Komplexität zu verringern. Durch die beliebige Skalierbarkeit durch Module Addons und Templates eignet sich Redaxo für sehr kleine bis hin zu großen Webprojekten.


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